TRAGEN ...

 

... befriedigt das Grundbedürfnis nach Nähe und Geborgenheit und stärkt das Urvertrauen und die Eltern-Kind-Bindung,

 

... fördert die körperliche Entwicklung: ein Beispiel von vielen ist die positive Auswirkung der Anhock-Spreiz-Haltung auf die Hüftausreifung;

weiters wird z.B. der Gleichgewichtssinn trainiert und der Muskeltonus verbessert,

 

... fördert die geistige Entwicklung: das Baby ist mit allen Sinnen "live" dabei,

 

... wirkt beruhigend, ist eine gute Einschlaf-Möglichkeit (auch bei "Schreibabys") und unterstützt die Verdauung (Drei-Monats-Koliken können sich deutlich bessern),

 

... erleichtert den Alltag in vielen Situationen und verschafft zwei freie Hände (zum Kochen, für den Haushalt, Einkauf, Geschwisterkinder...),

 

... ist äußerst praktisch auf Reisen und unterwegs (Stiegen, Waldwege, Strandspaziergänge... alles kein Hindernis),

 

... ist mit Hilfe einer individuellen Trageberatung sehr einfach und schont bei korrekter Handhabung den Rücken und Beckenboden.

Gesundes Babytragen

 

Auf diesem Bild sieht man die Anhock-Spreiz-Haltung, in der getragen werden sollte, das heißt:

 

- Knie des Babys auf Höhe seines Bauchnabels angehockt,

- die Beinchen leicht gespreizt (Tragetuch oder Steg der Tragehilfe soll stets von Kniekehle zu Kniekehle reichen)

- ein gut gestützter gerundeter Rücken (natürliche Wirbelsäulenform, bis das Baby frei sitzen kann).



Weiters wichtig:

- Baby auf "Kopf-Kuss-Höhe"

- möglichst eng und gut gestützt am Körper tragen (bei kleinen und schlafenden Babys auf einen gut gestützten Kopf achten!)

- Blick immer zum Tragenden

 

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© Julia Pfister